Besuch von Tischtennis-Großereignissen

Besuch Einzel-Weltmeisterschaft 2017 in Düsseldorf

Neun TTVler besuchten die Tischtennis Einzel-WM in Düsseldorf

Acht TTVler besuchten die letzten drei Tage der Tischtennis Weltmeisterschaft in Düsseldorf. Mit dabei waren Andreas, Brigitte, Hans Crusen, Marcos, Mathias, Norbert, Rita und Stefan Dust. Untergebracht waren sie im Congress Hotel Lindner und teilten es sich mit den Tischtennis Profis, wie unter anderen Marcos Freitas (WR 14), Simon Gauzy (WR 16) und Alexander Shibaev (WR 28).

Die Höhepunkte der WM am Samstag waren sicherlich das Spiel Ruwen Filus gegen Fan Zheng Dong, in dem es dem Deutschen, mit Hilfe des tosenden Publikums, gelang zwei Sätze gegen den Weltranglistenzweiten zu holen und somit knapper als erwartet mit 2:4 Sätzen unterlag. Genauso aufregend war das Mixed Finale. Das japanische Doppel Maharu Yoshimura/Kasumi Ishikawa trat gegen das Doppel der Republik China auf Taiwan Chen-Chie-An/Cheng I-Ching. Die Japaner lagen bereits 1:3 in Sätzen zurück, drehten das Spiel aber zu ihren Gunsten und holten sich zum ersten Mal nach 48 Jahren erneut Gold für Japan. Ein leckeres Abendessen bei einem Brasilianischen Restaurant rundete den ersten Tag der Weinheimer bei der Tischtennis Weltmeisterschaft ab.

Der Sonntag war geprägt von vielen spannenden und packenden Spielen, wie zwischen den beiden Top Chinesen Gaoyan Lin und Xu Xin, welches Xu Xin im siebten Satz nach 4:10 Rückstand noch für sich entschied. Das nächste Highlight des Tages war die Partie zwischen dem Deutschen Dimitrij Ovtcharov und dem Japaner Koki Niwa, doch trotz der Favoritenrolle Ovtcharovs, einer starken spielerischen Leistung und der tollen Unterstützung seiner Fans unterlag er in 2:4 Sätzen. Pünktlich um 15.00 Uhr begann das ersehnte Spiel des Publikumsliebling Timo Boll gegen den ersten der Weltrangliste Ma Long. Die Atmosphäre in der Messehalle war bombastisch und die Gitterstangen der Tribüne vibrierten mit, wegen der trampelnden Beine der Massen. Zum Schluss hat es für den Deutschen Star nicht für den Einzug in das Halbfinale, doch absolvierte er eine starke Leistung und beging Satzdiebstahl mit zwei Sätzen. Diesem nervenaufreibendem Spiel folgte schon bald das Herren Doppel Finale. Es traten gegeneinander an für China Xu Xin/Fan Zheng Dong gegen das für Japan spielende Doppel Masataka Morizono/Yuya Oshima. Wie gewohnt holten sich die Chinesen den Titel, sie bezwangen die Japaner mit 4:1. Anschließend trat das japanische Wunderkind Tomakazu Harimoto gegen Xu Xin an. Das Publikum sympathisierte mit dem dreizehnjährigen und versuchte ihn zu Sieg zu klatschen, jedoch vergeblich. Der Chinese kontrollierte das Spiel und gewann 4:1.

Am Montag, dem letzten Tag der WM in Deutschland, fanden die Männer Einzel Halbfinal-Wettbewerbe und das Herren-Einzel Finale statt sowie die Damen-Doppel Halbfinals und das Damen-Doppel Finale. Die Herren-Halbfinalspiele gingen beide deutlich aus. Ma Long bezwang Xu Xin mit 4:0 Sätzen und Fan Zheng Dong holte sich den Sieg gegen den Koreaner Lee Sangsu ebenfalls mit 4:0 Sätzen. Das Finale hätte spannender jedoch nicht sein können. Ma Long und Fan Zheng Dong lieferten sich irrwitzige Duelle und so stand es am Ende des siebten Satzes 10:10. Mit zwei herausragenden Bällen holte sich Ma Long die Weltmeisterschaft. Im Damen-Doppel Finale haben Ding Ning und Liu Shiwen im letzten Spiel der Tischtennis-Weltmeisterschaften in Düsseldorf den Titel gewonnen. Das an Position vier gesetzte Duo bezwang seine Landsfrauen Chen Meng und Zhu Yulin.

Die Weltmeisterschaft im Heimatland begeisterte die Weinheimer mit tollen Spielen der Profis.

Marcos Ligeika, im Juni 2017

 

Men's World Cup im Oktober 2016 in Saarbrücken

Wir besuchten mit einer über 20-köpfigen Gruppe vom 1.-3. Oktober 2016 den Men's World Cup in Saarbrücken und waren begeistert.

 

 

Deusche Pokalmeisterschaften 2013 in Stuttgart

Die Jugendabteilung des TTV besuchte am 28./29. Dezember 2013 die Deutschen Pokalmeisterschaften der Herren in der Porsche Arena in Stuttgart.

 

TTV-Gruppe besuchte Einzel-WM 2013 in Paris

Eine neunköpfige Fangruppe des TTV machte sich am 17.05.2013 um ca. 6:00 Uhr auf, um die Einzel-WM in Paris zu besuchen. Nach einer etwa drei Stunden dauernden Zugfahrt und kurzem Check-In im Hotel, betraten wir den Palais Omnisports de Paris-Bercy, gerade rechtzeitig um den 6. und 7. Satz der Doppelpartie Kazuhiro Chan und Matsudaira Kenji (Japan) gegen Fang Bo und Chen Qi (China) zu sehen. Unter frenetischem Jubel der angereisten Fans, gelang den Japanern im letzten Satz die Sensation. Kurz darauf wurden alle Lichter in der Halle ausgestellt und eine beeindruckende Licht- und Musikshow wurde zum Einlauf durchgeführt - ein Gänsehautgefühl pur. Es folgte das 16el-Finale der Herren, in dem sich Patrick Baum 4:2 gegen den französischen Lokalmatador Emanuel Lebesson durchsetzen konnte. Mit dem gleichen Ergebnis bezwangen "Dima" Ovtcharov und Timo Boll ihre Gegner. Gleich drei Deutsche im Achtelfinale. Besser konnte die WM für uns kaum beginnen! Trotz des straffen Zeitplans hatten wir auch noch genug Zeit, um in den verschiedenen Tischtennis-Shops noch einige Andenken zu kaufen. Nach den letzten Spielen, die alle ohne große Überraschungen verliefen, ließen wir den Abend in einer französischen Pizzeria ausklingen. Am 2. Tag stand etwas Kultur auf dem Programm. Wir besichtigten die Kirche Sacre Coeur und machten ein Picknick vor dem Eiffel-Turm. Abends war dann wieder Tischtennis-WM Achtelfinale der Herren angesagt. Hier bezwang Timo Boll Seya Kishikawa locker mit 4:0 und Patrick Baum setzte sich überraschend gegen Dimitrij Ovtcharov mit 4:1 durch. In den übrigen Spielen setzten sich immer die Asiaten durch - trotz der Tatsache, dass die Europäer lautstark angefeuert wurden. Tag 3 begann mit dem Herren Viertelfinale. Hier standen sich Timo Boll und Ma Long gegenüber. Es war ein Spiel für die Zuschauer, nach zahlreichen, spektakulären Rallys setzte sich doch Ma Long knapp mit 4:2 durch. Anschließend waren Patrick Baum und Zhang Jike an der Reihe. Baum begann gut und sicherte sich den 1. Satz mit 11:9. Doch Zhang Jike glich direkt aus. Im 3. Satz konnte "Patti" eine 10:5-Führung leider nicht nutzen und verlor die nächsten beiden Sätze klar. In den übrigen beiden Partien setzten sich jeweils Xu Xin knapp mit 4:2 gegen den Japaner Kenta Matsudaira, der den Olympia-Sieger Ma Lin aus dem Turnier warf, und Wang Hao gegen seinen Landsmann Yan An durch. Somit waren im WM-Titelkampf nur noch Chinesen im Rennen. Im darauffolgenden Halbfinale konnte sich Zhang Jike in eindrucksvoller Manier mit 4:0 gegen Xu Xin durchsetzen, während Ma Long gegen Wang Hao mit 2:4 das Nachsehen hatte. Da am letzten Tag das Programm erst um 14 Uhr begann, hatten wir in den Morgenstunden noch etwas Zeit uns das größte Pariser Kaufhaus "La Fayette" anzuschauen. Danach fuhren wir mit der Metro in die Halle, um uns das Damendoppelfinale zwischen Guo Yue und Li Xiaoxia gegen Ding Ning und Liu Shiwen anzuschauen. Im rein chinesischen Duell war es, nach verlorenem ersten Satz, eine relativ klare Angelegenheit für Guo und Li. In der Pause gab es die Neuauflage des WM-Finales von 1993 zwischen Jean-Philippe Gatien und Jean-Michel Saive zu sehen. Zahlreiche, spektakuläre Ballwechsel versetzten die Zuschauer in Begeisterung. Nach dem Nachspielen des Originalmatchballes, folgte die Siegerehrung, bei der für Jean-Philippe Gatien die "Marseillaise" gespielt wurde. Nun folgte jedoch der eigentliche Höhepunkt der WM - das Herrenendspiel zwischen Wang Hao und Zhang Jike. Hier bewies Zhang Nerven aus Stahl, indem er zahlreiche Vorsprünge Wangs aufholte und ihn letztendlich mit 4:2 in die Schranken wies. Dieses Mal rannte er ins Publikum zu seiner Familie, um seinen Sieg mit ihnen zu feiern. Wieder unten an der Box, warf er sein Trikot ins Publikum und gab ein kurzes Interview. Auch für uns war der zum Teil auch anstrengende Aufenthalt (die Spiele dauerten zum Teil bis um 23:00 Uhr) Paris nun zu Ende und es hieß: Au revoir Paris, bis zum nächsten Mal!

Andreas Kring, im Mai 2013


Besuch Mannschafts-WM 2012 in Dortmund

 

Videos der Wett-

kämpfe ITTF-Seite:

Live erlebte ein 30-köpfiger Fanblock des TTV Weinheim-West das Finalwochenende die "Heimspiel-WM" in Dortmund mit. Hautnah fieberten die Jugendlichen und die sie mitbegleitenden Eltern und Erwachsenen u.a. das Halbfinale und das Traumfinale der deutschen Herren gegen Japan bzw. China mit. Bei den über 11.000 Zuschauern herrschte eine Riesenstimmung. Auch wenn das Finale klar an die von einem anderen Stern spielenden Chinesen ging, war die WM ein voller Erfolg. Die Jugendlichen sahen packende Spiele in der Haupthalle oder in der Nebenhalle bei den weiteren Divisionen der weltweit größten Hallensportveranstaltung. Hier war die Welt zu Gast in Dortmund! Daneben war in einer Fun-Halle und bei einer Messe der Tischtennisaussteller jede Menge geboten. Auch die Unterbringung in der Jugendherberge Bochum lies keine Wünsche offen. Am Ende müde aber mit bleibenden Eindrücken wird diese WM bei unseren Nachwuchsspielern einen weiteren Motivationsschub auslösen. Ein großer Dank geht an die fahrenden und betreuenden Eltern sowie an den Verein, der den Besuch großzügig unterstützte.


Besuch Einzel-EM 2009 in Stuttgart

September 2009

 

Besuch Mannschafts-WM 2006 in Bremen

Rechtzeitig zu den entscheidenden Finalspielen der Tischtennis-Mannschaftsweltmeisterschaften in Bremen brachen einige Mitglieder des TTV Weinheim-West schon am Freitagvormittag in Richtung Norden auf. Mit von der Partie waren die gesamte Familie Reisig, Ulf, Fabian, Markus sowie die Youngster Maximilian und Jonas, die sich gleich nach der Ankunft in Bremen dem von der Firma Donic organisierten Trainingscamp anschlossen. Aufgrund der extrem hohen Zahl von Sportbegeisterten, die sich zu dieser Zeit in Bremen aufhielten (es waren alleine 3.500 aktive Spieler und Akkreditierte, die aus aller Welt angereist waren), waren alle Hotels und Jugendherbergen in der Stadt ausgebucht. Deshalb lag unsere Unterkunft etwas außerhalb in dem bekannten Künstlerort Worpswede.

Schon am Samstagvormittag bekamen wir dann das erste Weltklasse-Tischtennis zu sehen. Sowohl die deutschen Spieler überzeugten im ersten Viertelfinale gegen Russland mit einem deutlichen 3:0, wobei wir erstmals ein Gefühl dafür bekamen, welch ein Unterschied es wohl sein mag, vor solch einer großen Kulisse zu spielen. Derweil fertigte am zweiten Tisch der absolute Hauptfavorit des Turniers, nämlich China, die dennoch starken Franzosen ebenfalls mit 3:0 ab, wobei der Franzose Patrick Chila mit starker Unterstützung der Zuschauer beinahe den Weltranglistenvierten im entscheidenden Satz besiegt hätte.

Doch nicht nur die Haupthalle des AWD-Domes in Bremen war sehr beeindruckend. Neben einer Halle, in der das Trainingscamp stattfand und der großen Einspielhalle, in der man hautnah dabei sein konnte, wenn sich die Profis vorbereiten, war da auch noch ein Warenangebot von allen Tischtennisfirmen, die das Neuste vom Markt zu sensationellen Preisen verkauften, so dass sich auch hier ein Besuch lohnte. Doch vor allem Tischtennis war überall den ganzen Tag geboten, so dass man, auch wenn gerade keine Spiele der Topmannschaften liefen, in der Nebenhalle untere Platzierungsspiele beobachten konnte. Da Mannschaften wie die Malediven, Puerto Rico, Isle of Man oder die Damen des Iran, die mit Kopftuch antraten, ebenso gutes Tischtennis zeigten, lohnte es sich, auch den Spielen der unteren Kategorien beizuwohnen.

Der darauf folgende Sonntag dürfte uns wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Sowohl das erste Halbfinale Deutschland gegen China als auch das andere zwischen Hong Kong und Südkorea boten pure Spannung. Unterstützt von 13.500 Zuschauern schaffte es die deutsche Mannschaft, mit einem Sieg von Timo Boll in Führung zu gehen. Obwohl die beiden anderen Spieler, Patrick Süß und dann trotz gutem Spiel verloren und auch Timo Boll dem Weltrangistenersten Wang Liqin knapp unterlag, war die Stimmung auch der deutschen Fans nach dem Ausscheiden noch sehr gut.

Dass die chinesischen Fans dazu in der Lage sind, gute Stimmung zu machen, merken wir am Montag beim Finale. Doch die angereisten Fans aus dem Reich der Mitte hatten nichts zu befürchten, denn die chinesischen Spieler, die alle unter den Top 5 der Welt stehen, hatten ihre Gegner aus Südkorea eindeutig unter Kontrolle und gewannen 3:0.

Noch völlig beeindruckt von dem Weltklassetischtennis, das wir erlebt hatten, traten wir danach die Rückfahrt an, mit dem stolzen Gefühl, in den vergangenen Tagen ganz nah an einem sportlichen Großereignis dabei gewesen zu sein.

Fabian Staudenmeyer, im Mai 2006

Besuch Europameisterschaften 2000 in Bremen

Hautnah die Faszination Tischtennissport erleben – für vier Schüler des TTV wurde die Reise zu den Europameisterschaften in Bremen zum einmaligen Erlebnis. Ulf Mertens, Andreas Dubil, Fabian Staudenmeyer und Henning Kleb fuhren mit Markus Kasper, dem Jugendwart des TTV, vom 25. bis 29. April zu den Tischtenniseuropameisterschaften.

Die Nachwuchsspieler nahmen am vom DTTB ausgerichteten Jugendcamp als Teilnehmer, der Jugendwart als Trainer teil. Das Jugendgästehaus der Hansestadt war dann auch mit 160 Jugendlichen und Trainern aus ganz Deutschland und der Schweiz ausgebucht. Auf dem Programm standen sechs Trainingseinheiten in einer individuellen Zwölfergruppe, die Beobachtung der Europameisterschaften und ein Freizeitprogramm. In Halle 6, der Trainingshalle, waren viele erst mal sprachlos, die Dimensionen sichtbar – für die Trainingsgruppen waren 80 Tische aufgebaut.

Die Trainingsgruppen waren in zwei Altersgruppen jeweils in drei Leistungskategorien unterteilt. Wenig und ein super Feed-back hatten die Trainer – alles Teilnehmer, die trainingshungrig und ehrgeizig waren.

Einen Vormittag verbrachte die Riesengruppe, die morgens, mittags und jeweils abends von der Haltestelle „Am Brill“ bis zum Messezentrum die Busse zum Bersten brachten.

Mit zweimal Deutschland im Endspiel erlebte das Jugendcamp jeweils das Mannschaftsfinale der Herren und Damen. Den besseren Tag hatten aber die gegnerischen Teams. Schweden präsentierte sich bei den Herren als der im Vorfeld hocheingeschätzte Favorit. Bei den Damen flossen nach der Niederlage gegen Ungarn die Tränen.

Dass die Spitzensportler außerhalb Menschen wie „Du und Ich“ sind, erlebten die Weinheimer Jungs bei einem Bild mit dem aktuellen Deutschen Meister Zoltan Fejer-Konnerth, der im Einzelwettbewerb leider relativ führ ausschied. So nah ist man bei keiner anderen Sportart an den Spitzenspielern und kommt mit ihnen durchaus ins Gespräch.

Überdies waren die Euros in Bremen eine Veranstaltung der Superlative. Alle Teilnehmer des Jugendcamps stellten einen Weltrekord auf. Wir stehen mit dem längsten Rundlauf aller Zeiten im Guiness-Buch der Rekorde. Insgesamt 212 Aktive hielten unter den Kameras der ARD den Rundlaufkreis mit vierzig Tischen in der Bremer Stadthalle über eine Stunde lang ständig in Bewegung. Diese Europameisterschaften haben riesigen Spaß gemacht und werden uns noch lange in schöner Erinnerung bleiben.

im April 2000